Wer ist der Sündenbock im Berliner Straßenverkehr?

Wir haben uns mit dem Thema ja auch schon beschäftigt und stellen erfreut fest, dass wir nicht die einzigen sind, die sich etwas mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr in Berlin wünschen, anstatt immer nur mit Klischees zu werfen. Auf mitvergnuegen.com liefert Charlott Tornow einen lesenswerten, prägnanten Kommentar zu dem Thema ab. Money Quote:

„Es hilft vielleicht ein bisschen, wenn alle mehr Rücksicht aufeinander nehmen, wie eine Leserin bei Facebook schreibt.“

Auch Torsten von computernotizen.de weiß zu berichten, dass das Problem nicht der böse Radfahrer, Autofahrer oder Fußgänger ist sondern einfach das Verständnis und die Rücksicht fehlt. Er erkennt richtigerweise die Gewohnheiten als Ursache allen Übels. Der Verkehr ist stärker aber auch heterogener geworden.

Früher gab es Autos. Punkt. Heute gibt es Elektroräder. Segways. Fahrräder. Noch mehr Fahrräder. Lastenräder. Liegeräder! Elektroautos, die man nicht mehr nur mit dem Ohr wahrnehmen kann. Der Lieferverkehr hat massiv zugenommen und damit große weiße Kastenwagen auf der rechten Spur oder dem Radweg. Car-Sharing-Autos, die um ihr Leben fahren, weil jede Minute zählt. Diese Aussage klingt zwar sehr esoterisch, aber letztlich ist das genau der Punkt:

„Wir müssen zu einer neuen Kultur des Miteinander im Verkehr einstellen.“

Viel Spaß beim Lesen.

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